Interessierte Hamburger zu Gast

Am Mittwoch, den 3.12.2014 öffneten wir unsere Pforten für eine Gruppe von 14 interessierten Hamburgerinnen und Hamburgern. Der Verein "Stattreisen Hamburg" organisierte den Besuch der Moschee, um den Teilnehmern einen ersten Überblick über den Islam und einen direkten Zugang zu Muslimen zu ermöglichen. Nach einer kurzen Einleitung gab es eine interessante Fragerunde. Die Gruppe empfand den Aufenthalt in unseren Räumlichkeiten als "informativ" und lobte die Transparenz, weil dies "fördert den Dialog". Diesem Ziel sind wir auch bestrebt und freuen uns immer wieder, wenn wir diesbezüglich einen positiven Beitrag leisten können.

Schüler der Rudolf Steiner Schule Nienstedten zu Besuch

Am 27.11.2014 kamen die Schüler des Profilkurses der Rudolf Steiner Schule aus Nienstedten uns in unseeren Räumlichkeiten besuchen. Ziel des Ausflugs war die Begegnung mit anderen Kulturen sowie die Informationsbeschaffung bezüglich unterschiedlicher Aspekte im Islam aus erster Hand. Die Gruppe war sehr lebendig, denn sie hatten sehr viele Fragen zum Islam und Muslime gehabt. Darüber hinaus weckte das derzeitige Umbauprojekt auch das Interesse der Gruppe, da ein solches Vorhaben in der Hansestadt durch seine Einzigartigkeit und Aktualität besticht. Es war uns wieder eine Freude auf alle Fragen und Anliegen einzugehen.

Studenten der Universität Jena

Am 20.11.2014 besuchte uns Hr. Prof. Dr. Seidensticker des Instituts für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Universität Jena mit einer Studentengruppe.

Im Rahmen der Exursion nach Hamburg konnte die Gruppe unter der Leitung des Professors für Arabistik und Islamwissenschaft sich im Verlauf des Impulsvortrags mit anschließender Gesprächsrunde einerseits einen Einblick über die Geschichte der Gemeinde verschaffen und andererseits konnten in diesem Zuge auch die offenen Fragen beantwortet werden.

Die Studentinnen und Studenten waren am Entwicklungsstand unserer Sanierungs- und Umbauvorhaben ebenso wie an den typischen Geschehnissen im aktuellen Gemeindeleben interessiert. 

Unsere Referenten freuten sich sehr über den Besuch unserer Gäste und wünschen allen Beteiligten weiterhin einen erfolgreichen Werdegang. 

Vielfalt St. Georg-Borgfelde

Unter diesem Motto „Wir sind Hamburg - Seid ihr Islam?“ fand am 17.11.2014 im Savoy Filmtheater die Podiumsdiskussion im Aktionsprogramm "Vielfalt - St. Georg - Borgfelde" statt. Initiiert wurde die Veranstaltung von der IKM-Hamburg.
 
Ziel der Initiatoren ist es, im gemeinsamen Dialog, Ängste und Vorurteile gegenüber dem Islam und den hier lebenden Muslimen abzubauen. Unter den Diskussionsteilnehmern entwickelte sich eine rege und kontroverse Debatte, in der Themen wie die "Diskriminierung von Muslimen in unserer Gesellschaft" offen diskutiert wurden.

Nicht mehr beten in der Tiefgarage

Am Mittwoch, 29. Oktober 2014 gab es eine Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Akademiewoche 2014 unter dem Titel „Nicht mehr beten in der Tiefgarage“. Die Veranstaltung widmete sich einigen wichtigen Fragestellungen wie etwa:

Wie könnten sich neue Moscheen in die Stadtplanung einfügen? Warum entzünden sich an dieser Frage regelmäßig die Emotionen? Und wie lassen sich Konflikte um den Bau von Moscheen lösen?

Im Podiumsgespräch am Abend in der Kirche St. Georg ging es um das Thema „Moscheen in Deutschland – Wie sollten sie aussehen?“ Unser Vorstandsvorsitzender Herr Daniel Abdin war vertreten. 

Mit dem Kauf der ehem. Karpernaum-Kirche wird das Islamische Zentrum Al-Nour künftig eins der wenigen von außen erkennbaren Moscheen in der Hansestadt haben. Herr Abdin berichtet über die positive Resonanz durch die Begegnungen mit den Nachbarn des Stadtteils Horn.

Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter zeigte sich in der Diskussion sehr offen. Er wünscht sich mehr repräsentative Moscheen in der Stadt, dabei können diese auch ein Minarett oder eine Kuppel haben. Er bestätigte, dass in zahlreichen Stadtteilen Moscheen fehlen.

Unser Vorstandsvorsitzender Daniel Abdin betonte, dass es wichtig ist, dass Moscheeräumlichkeiten vor allem „würdige Räume“ sein sollen. Man möchte weg von den Hinterhof-Moscheen und Tiefgaragen kommen.

Auch zur vierten und vorerst letzten Veranstaltung des Projekts „Dialog auf der Baustelle“ gemeinsam mit der Ev.- Luth. Kirchengemeinde zu Hamburg-Horn kamen viele Gäste und Nachbarn am 01.11.2014.  Die Gäste wurden von unserem Vorstandsvorsitzenden Daniel Abdin und der Pastorin Juhl willkommen geheißen.

Herr Daniel Abdin teilte den Gästen mit, dass die Bauarbeiten weiterlaufen. Als nächstes steht der Abriss des Vorderbaus bevor. Davor wird aber die denkmalgeschützte Glasfassade vorsichtig entfernt und später am Neubau wieder integriert. Die Gäste konnten Fragen zum Bauprojekt stellen, die durch Herrn Abdin und unserem Architekten beantwortet wurden.

Der Künster Lahsan Azoghei war auch bei dieser Veranstaltung vertreten. Interessierte konnten sich den eigenen Namen in arabischer Kaligraphie künstlerisch aufschreiben lassen und auf schönes Kärtchen mitnehmen.

Ein sehr bereicherndes und gut gelungenes Projekt geht zu Ende. Es bleiben jedoch viele schöne Erinnerungen erhalten. Gelegenheit zum weiteren Austausch wird es in Zukunft mit Sicherheit häufig geben, insbesondere dann, wenn wir in Horn eingezogen sind. 

 

Freitagspredigt

 

Al-Nour im ZDF

 

Bilder Bauarbeit

Kontakt

Islamisches Zentrum Al-Nour e.V.
Kleiner Pulverteich 17
20099 Hamburg

Telefon:  040/280 539 14

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