Turmspitze mit Schriftzug „Allah“ anstelle von Halbmond
Heute am 02.07.2015 wurde das Kreuz gegen den arabischen Schriftzug „Allah“ ausgetauscht.
 
Die Abnahme und der Austausch des Kreuzes der ehem. Kapernaum-Kirche musste genau geplant werden. Die erste Frage, die sich der Vorstand des Islamischen Zentrums Al-Nour stellte, war, ob das Kreuz gegen einen Halbmond ausgetauscht werden sollte. Schnell gab es einen Konsens, dass anstelle eines Halbmondes das arabische Wort „Allah“ stehen soll. Denn Allah (Gott) verbindet die großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam. Das neue Zentrum soll ein Ort der Begegnung und des Kennenlernens sein.
 
Für Imam Samir El-Rajab ist beim Austausch des Kreuzes wichtig gewesen, dass Gefühle von christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht verletzt werden.

Der Vorsitzende Daniel Abdin betonte erneut, dass die Al-Nour Moschee nie das Ziel verfolgt hatte, eine Kirche zu kaufen, um diese in eine Moschee umzuwandeln. Sie entschied sich letztendlich die ehem. Kapernaum-Kirche zu kaufen, weil die Gemeinde in 8 Jahren mühevoller Suche immer an der Nutzungsgenehmigung für ein Gotteshaus gescheitert ist. Viele passende Räumlichkeiten oder Grundstücke wurden gefunden, blieben jedoch der Gemeinde verwehrt. Hinzu kam, dass die Kapernaum-Kirche entwidmet war und einem privaten Investor gehörte. Sie stand bereits seit 10 Jahren leer.

Die Umwandlung der ehem. Kapernaum-Kirche in eine Moschee ist und soll eine Ausnahme bleiben. Die Kirchen sollen Kirchen bleiben. Gleichzeitig wünschen wir uns Muslimen würdige Gebetshäuser, so Daniel Abdin.

Die Ausführungsarbeiten an der Turmspitze mussten mehrere Male aufgrund von Unwettern verschoben werden. Immerhin ist der Turm 44 Meter hoch. Der Schriftzug ist 120 cm breit und 80 cm hoch. Die Produktion erfolgte in Deutschland. Das Kreuz wurde einer christlichen Gemeinde in Hamburg-Billstedt als Geschenk übergeben.

Unsere Gemeinde steht kurz vor dem Beginn der zweiten Bauphase. Hier sollen die Arbeiten des Vorderanbaus inklusive der gesamten Haustechnikarbeiten Heizung, Sanitär und Lüftung erledigt werden. Darüber hinaus wird der große Altbestand von außen saniert.

 

Gemeindemitglieder der Nordkirche
Am 17.06.2015 besuchten uns bereits zum zweiten Mal innerhalb von 3 Monaten Gemeindemitglieder der Nordkirche. Die Gruppe bestand aus 23 Personen.
 
Die Vikare und Vikarinnen beschäftigen sich in ihrem aktuellen Kurs mit Thema „Flucht und Migration". Im Rahmen Ihres Besuchs wurde die soziale bzw. sozialarbeiterische Herausforderung, die sich angesichts von Flüchtlingen und Migration für unsere Moscheegemeinde ergibt erörtert. Zum anderen wurde über die Frage nach Leid, Trost und Sinnhaftigkeit im Islam gesprochen.
Comenius Schule aus Quickborn

Am 16.06.2015 kamen die Schüler des Wahlpflichtkurses der Comenius Schule in Quickborn uns in unseren Räumlichkeiten besuchen. Die Exkursion erfolgte im Rahmen des Themas "Weltreligionen" und das Ziel des Ausflugs war die Begegnung mit anderen Kulturen sowie die Informationsbeschaffung bezüglich unterschiedlicher Aspekte im Islam aus erster Hand.  Die Gruppe war sehr lebendig, denn sie hatten interessante Fragen zum Islam und zu Muslimen gehabt. Es war uns eine Freude auf alle Fragen und Anliegen einzugehen.

Ramadan beginnt am 18. Juni 2015

Das Islamische Zentrum Al-Nour freut sich mitzuteilen, dass Donnerstag, der 18. Juni 2015 der Auftakt des Mondmonates Ramadan und somit der 17. Juli 2015 der erste Tag des diesjährigen Fastenbrechenfestes (Id-ul-Fitr), inschaAllah, sein werden. 

Diese Feststellung beruht auf den Informationen vom Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland und dem European Council for Fatwa and Research (ECFR).

Das Taraweeh-Gebet beginnt ab Mittwoch, den 17.06.2015 um 23:15 Uhr.

Wir gratulieren allen Muslimen zum gesegneten Monat Ramadan. Möge Allah Ihr all Ihre guten Taten annehmen.

Veranstaltung zum Denkmalschutz
Am 27.05.2015 fand die Veranstaltungsreihe „Weiterbauen“ im neuen Islamischen Zentrum Al-Nour in Horn statt. Die Veranstaltungsreihe stellt jährlich Bauprojekte jeder Größenordnung aus Hamburg vor und wird organisiert von der Hamburgischen Architektenkammer, dem Denkmalschutzamt Hamburg sowie der freien Akademie der Künste und dem BDA Hamburg.
 
Bei der Veranstaltung konnten sich die Besucher vor Ort ein Bild über den Baufortschritt des Umbaus der ehemaligen Karpernaumkirche machen und ihre Fragen direkt an den Architekten Ilan Jorge und den Vorstandsvorsitzenden des Islamischen Zentrums Al-Nour, Daniel Abdin, richten. Vom Denkmalschutzamt war Frau Dr. Markfort vertreten und stand ebenfalls für Fragen bereit.
Abschlussveranstaltung „Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure“
Am 06.05.2015 fand die Abschlussveranstaltung des von der Robert Bosch Stiftung und dem Goethe Instituts initiierten Projektes „Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure“ statt. Vorstandsmitglieder unseres Zentrums wie Imam Samir, El-Sayed Kamal und Said Rochd waren an diesem Projekt beteiligt.
 
Der Zweck des Projektes ist die gezielte Förderung von Frauen und Männern muslimischer Gemeinden in Deutschland, um ihre Rolle als Ansprechpartner in der Gesellschaft zu festigen. Die Initiative stärkt dabei ihre Kompetenzen und vernetzt sie besser mit kommunalen Einrichtungen. Knapp 100 Teilnehmer aus über 40 Gemeinden sind seit Projektbeginn im Jahr 2012 in Essen, Ingolstadt, Hamburg, Hamm und Mannheim aktiv.
 
Die Abschlussveranstaltung auf dem Museums- und Denkmalschiff Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen begann mit einer Podiumsdiskussion. Hierzu waren unter anderem Frau Petra Lotzkat (BASFI) und Herr Kazim Abaci (Hamburger Bürgerschaft) anwesend.
 
Im Anschluss wurden den Teilnehmern  die Teilnehmerurkunden im Gästehaus des Senats vom Staatsrat Jan Pörksen überreicht.
 

 

Freitagspredigt

 

Al-Nour im ZDF

 

Bilder Bauarbeit

Kontakt

Islamisches Zentrum Al-Nour e.V.
Kleiner Pulverteich 17
20099 Hamburg

Telefon:  040/280 539 14

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