Samstag, Dezember 15, 2018

Staatsvertrag mit islamischen Religionsgemeinschaften

Mittwoch, 15. August 2012

Seit 2007 laufen bereits die Verhandlungen über Verträge mit islamischen Verbänden. Nun sind diese erfolgreich abgeschlossen.

Daniel Abdin, Vorsitzender der Schura und Vorsitzender der Al-Nour Moschee (Bild erster. v. rechts), bewertet den Vertrag als den Grundstein für eine erfolgreiche Integrationspolitik.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) verkündete am 14.08.2012 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Daniel Abdin (Schura), Zekeriya Altug (DITIB) und Murat Pirildar (VIKZ) das Ergebnis fünfjähriger Verhandlungen.

Hamburg wird damit als erstes Bundesland mit den drei islamischen Religionsgemeinschaften einen den Vertrag schließen.

Im Einzelnen enthält der Vertrag Regelungen über

  • Islamische Feiertage,
  • Bildungswesen,
  • Religionsunterricht,
  • Hochschulausbildung,
  • Bestattungswesen
  • Rundfunkwesen,
  • Errichtung und Betrieb von Gebetsstätten und sonstigen Gemeindeeinrichtungen

Die Vertragsunterzeichnung soll im Oktober stattfinden.


 

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